Samstag, 12. November 2011

Musikreview - Evanescence - das neue Album

Ich hatte euch ja versprochen, ab und zu auch ein bisschen Musik zu posten. Deshalb gibts hier mal ein ganz neues Feature: Ein Musikreview.

Zu meinem 21. Geburtstag habe ich das neue Album von Evanescence geschenkt bekommen. Früher war ich großer Evanescence-Fan, gerade als "Fallen" rauskam, an dem noch Ben Moody mit arbeitete.
Naja, wie das mit Bands eben so ist, kamen und gingen neue Bandmitglieder und im Endeffekt blieb nur Amy Lee (bzw. Amy Hartzler) fester Bestandteil der Band.
Ich möchte die Band früher hauptsächlich wegen der epischen Melodien und der tiefsinnigen Texte. Gerade "Fallen" war noch sehr auf Kommerz gebürstet, was nicht unbedingt schlecht war: Die Songs waren nicht so gitarrenlastig und Amys Voice-Range nicht annähernd so schrill wie heute.

Bild: Amazon


"Evanescence" enthält insgesamt 12 Songs:
  1. What you want
  2. Made of stone
  3. The change
  4. My Heart is broken
  5. The Other side
  6. Erase this
  7. Lost in Paradise
  8. Sick
  9. End of the dream
  10. Oceans
  11. Never go back
  12. Swimming home
Insgesamt ist das Album - meiner Meinung nach - zu schrill (Amys Stimme wirkt immer wieder gepresst und Mitsingen kann man bei den meisten Songs eh vergessen) und zu dunkel. Es war angekündigt, Elektro-Elemente einfließen zu lassen, aber von denen ist insgesamt nicht viel zu merken. Ein bisschen Synthie hier, ein bisschen Beat da, das wars.
Im großen und ganzen finden sich nur 4 Songs auf dem Album, die ich als gut und "catchy" bezeichnen würde - eben so, dass man ein bisschen was davon im Kopf behält: "My heart is broken", "Lost in paradise", "Oceans" und "Swimming home". "What you want" war die erste Single-Auskopplung, die allerdings nicht viel mehr konnte, als an alte Zeiten zu erinnern.

Mein Herz hing sehr an "Fallen", trotzdem hatte ich seit dem letzten Album "The open door" einen Fortschritt erwartet, etwas Neues, bei dem sich die Band trotzdem treu bleibt.

Ich freue mich über das Album und höre auch ab und zu rein, aber ein richtiger Knaller wie auf "Fallen" ist nicht dabei. Ich sag nur "My Immortal", "Bring me to life", "Going under" und "Everybody's Fool". Von "The open door" sind "Call me when you're sober" und "Lithium" zu empfehlen.

Hier einer der wenigen Songs auf dem Album, die gut bzw. recht melodisch sind:


Evanescence - My Heart is Broken / Lyrics - MyVideo

Hat euch mein Review gefallen oder habt ihr schon bei der Hälfte aufgehört zu lesen?

Kommentare:

  1. vielen dank ich bin auch ein großer evanescence Fan und war5 gespannt auf das neue album

    ich hab in das gepostete lied mal reingehört und irgendwie klingt es total mainstream nicht so wie früher wo evanscence einfach was anderes düsteres war...auch der text des liedes is mir ein bissl zu.....ja einfach mainstream....schade ich mochte gerade die alten sachen echt gern weil ich mich da auch oft in den texten wiedererkannt hatte

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  2. Also mich hast du gerade an eine Zeit denken lassen, wo ich oft bei einer Freundin war die das gaaaanz alte Album hoch und runter gehört hat. Aber meist so laut, dass ich dann wieder nach Hause bin. Mir war das immer zu laut so das ich Kopfschmerzen bekommen habe. Daher hatte ich immer ne Abneigung. Was aber nicht heißen soll, dass ich alles scheiße finde was sie machen, es lässt mich einfach nur an diese Zeit denken lassen. Die neuen Songs muss ich gestehen, kenn ich noch gar nicht. Aber das Lid was du online gestellt hast, kann man gut hören. (:

    LG, Gina

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  3. Ja so ging es mir ja auch, ich musste auch garan denken wo ich so 15-16 Jahre alt war. ^^

    Und ich lese mir das immer durch, wenn ich dir ein Kommentar hinterlasse. (:

    Gina

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